Laurie Simmons, The Music of Regret (Film Still), 2005/2006 © The artist, Courtesy Sammlung Goetz, München

(K)ein Puppenheim

Alte Rollenspiele und neue Menschenbilder

Puppen sind in vielen Bereichen unseres Lebens präsent und üben eine beträchtliche Anziehungskraft aus – sei es im Kinderzimmer, auf dem Jahrmarkt oder auf der Theaterbühne. Sie faszinieren nicht nur als figürliche Nachbildungen des Menschen, sondern auch als Verkörperung geheimer Wünsche, Ängste und Begierden. Zugleich sind sie als Spiegel der Gesellschaft und ihrer vielfältigen Rollenbilder in Geschichte und Gegenwart zu verstehen.

Diese Ambivalenz spiegeln auch die Werke bildender Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung Goetz, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Puppe auseinandergesetzt haben. In dieser interdisziplinären Zusammenstellung, die noch bis 7. Januar im Münchner Stadtmuseum zu sehen ist, treten sie in einen Dialog mit den Sammlungen Puppentheater / Schaustellerei und Fotografie des Münchner Stadtmuseums.

Weitere Informationen finden Sie außerdem im Kalender.

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