Lena Geue und gertie adelaido

Fr 18.12., 21.00 Uhr

Musik trägt Widersprüche, verschiebt Grenzen und macht hörbar, wofür uns die Worte fehlen. Sie ist laut, ohne eindeutig zu werden, verletzlich, ohne schwach zu sein. Sie irritiert, verbindet und öffnet den Raum für das Ungeklärte.

Im Rahmen des Schwerpunkts „Patriarchat verlernen!“ laden wir zusammen mit dem DYI-Kollektiv CoreChaos zu einem Konzert der Musiker*innen Lena Geue und gertie adelaido.

Lena Geue ist Musikerin und Produzentin aus Hamburg. Mit ihren Instrumenten Stimme, Gitarre, Synth und Violine erkundet sie am liebsten das Dazwischen und bewegt sich zwischen Song, Improvisation und Experiment. 2025 hat sie ihr Solo-Album Sugar veröffentlicht. Für diesen Abend wird ihr Material gemeinsam mit Pablo Gīw (Trompete/FX) und Philip Theurer (Drums/Samples) weitergesponnen und neu zusammengesetzt. Ab dem 13.12. ist sie außerdem als Live-Musikerin in der Produktion The truest True Crime zu sehen.

gertie adelaido aus Berlin kombiniert im Herzen des Chaos verschiedene Bereiche des Harsh Noise, rohe experimentelle Klänge, Hardcore-, Metal- und Screamo-Wurzeln mit zeitgenössischer Elektronik. gerties Sounds oszilliert zwischen Härte und Zerbrechlichkeit, während Schreie, Gesang und modulierte Stimmen vom Kampf für Menschen- und Tierrechte erzählen.

Dieser Abend wird vom Münchner DYI-Kollektiv CoreChaos mitgestaltet. Seit 2021 veranstalten sie Konzerte in München für Bands aus der ganzen Welt, fernab starrer Genregrenzen und immer auf der Suche nach eindringlicher, kompromissloser Ausdruckskraft. Zusammen mit den Münchner Kammerspielen brechen sie auch für diesen Abend die männerdominierte Musikszene auf und stellen FLINTA*-Musiker*innen in den Fokus ihrer Arbeit.

Quelle: Veranstalter

Karten: an allen bek. VVK-Stellen


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