Michael Wolffsohn - Göttliche Liebe. Sexualität im Polytheismus, Judentum, Christentum und Islam

Mo 23.11., 20.00 Uhr
Lesung mit dem Autor

"Gott ist Liebe", heißt es im Neuen Testament (1. Johannes 4). Ist Gott auch Sexualität? Gibt es da Unterschiede? Welche? Keine? Die Götter der Antike waren geradezu Sexualität. Allen voran der Oberste Gott Zeus / Jupiter. Wie andere Götter, stieg er zur Erde hinab, um der Sexualität zu frönen. Im Judentum, Alten Testament und Talmud, sind Liebe und Sexualität himmlisch. Allerdings sind die Grenzen zwischen Liebe und reiner Lust der Sexualität fließend, die Darstellungen freilich lebensprall. Liebe auch als und mit Körperlichkeit ist im Neuen Testament eher abstrakt. Luther pries geradezu drastisch Leib plus Geist. Im Koran wird männliche Potenz gefeiert. Kommt hier die Lust der Frau zu kurz? Anhand von deftigen und vergeistigen sowie vergeistlichten Originaltexten des Polytheismus, Judentums, Christentums und Islam wird das Ewige Thema des Menschen nachvollziehbar.

Quelle: Veranstalter

Karten: an allen bek. VVK-Stellen


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