Residenzwoche 2026
Nachtkonzert - Die Welt die hat ein‘ thummen Mudt

Fr 23.10., 22.00 Uhr
Bauernaufstände, Reformation und Befreiung aus der Leibeigenschaft

Von 1524 bis 1526 wurden weite Gebiete des deutschsprachigen Raumes von bedeutenden Umwälzungen ergriffen, die in großen Teilen von dörflichen Gemeinden ausgingen. Nichts Geringeres als das Recht auf Selbstbestimmung der Ärmsten standen zur Verhandlung. Wir rekonstruieren das Liedgut der einfachen Bevölkerung mit Instrumenten wie Hackbrett und Strohfiedel (ein Vorgänger des modernen Xylophons), die uns bereits aus Beschreibungen im 16. Jh. überliefert worden sind.

Die Musik dieser Zeit spiegelt das entbehrungsreiche Leben der bäuerlichen Bevölkerung, die hohe Abgaben an Lehnsherren und Klöster entrichten musste. Bei Adel und Bürgertum waren wiederum italienische Fantasien und französische Chansons „en vogue“. Die Ideen der Reformation lösten jahrhundertelang andauernde Konflikte und Verhandlungen zu Glaubensfragen aus. Zwischen all dem ziehen Landsknechte, die der Armut auf ihren Dörfern entfliehen wollen, mit Pfeifen und Trommeln durch die Landstriche.

Quelle: Veranstalter

Renaissancetraversflöten, Knochenflöte und Leitung: Johanna Bartz
Ensemble astrophil & stella

Karten: Tel. 07 61-88 84 99 99 // www.musik-residenzwoche.de

Schwarzer Saal | Residenz
Residenzstr. 1, 80333 München  

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